Kathleen Lützkendorf (Grüne Jena) äußert Wunsch nach Planungsfortschritt beim Bachstraßenareal

Nachdem im Frühjahr eine Machbarkeitsstudie über das Bachstraßenareal angekündigt wurde, konnte diese im Zuge einer kleinen Anfrage im Rahmen des Stadtrates noch nicht präsentiert werden. „Das Areal im Jenaer Stadtzentrum ist sehr wichtig für die Entwicklung der Innenstadt und es ist schade, dass scheinbar immer noch keine weiteren Fortschritte dazu vorliegen” äußerte Lützkendorf, Mitglied der Grünen Stadtratsfraktion und Ortsteilbürgermeisterin von Jena-Zentrum.

Leider noch keine weiteren Entwicklungsschritte bei diesem wichtigen Areal zu verzeichnen

Ende des Jahres 2020 sollte das Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) die Studie an die Stadtverwaltung weitergeben. Auf die Frage von Frau Lützkendorf, was die Stadtverwaltung seit den letzten Beratungen unternommen habe, um die Planung voran zu bringen, betonte Stadtentwicklungsdezernent Christian Gerlitz, dass in Koordinationsberatungen wiederholt darauf hingewiesen wurde, die Entwicklung nach Jahren des Stillstandes zügig voran zu treiben. Insgesamt habe sich die Stadtverwaltung seit dem Frühjahr an sechs Kooperationsberatungen mit den zukünftigen Nutzern beteiligt. Konkretere Impulse, um den Prozess zu beschleunigen wurden allerdings nicht genannt. „Trotz der Bemühungen der Stadt, die Entwicklung zu fördern, liegen noch keine erkennbaren Ergebnisse vor. Der Fokus sollte jetzt endlich auf der Machbarkeitsstudie liegen, damit die zuständigen Gremien und die Stadt mit der Umsetzung fortschreiten können“, so Lützkendorf.

Kathleen Lützkendorf äußert Wunsch nach Planungsfortschritt beim Bachstraßenareal – Leider noch keine weiteren Entwicklungsschritte bei diesem wichtigen Areal zu verzeichnen.

Die angekündigte Machbarkeitsstudie des TMWWDG sollte ein integriertes Konzept für die städtebauliche Entwicklung, die Art und den Umfang der Bebauung sowie die Art der Nutzung des Gebietes in der Bachstraße enthalten. Bürgermeister Christian Gerlitz verwies im Zuge dieser auf die Masterplanung zum Bachstraßenareal durch die Friedrich-Schiller-Universität, die Teil ihres räumlichen Gesamtkonzeptes darstellt. Christian Gerlitz äußerte, dass erst im Anschluss an diese Masterplanung eine politische Entscheidung auf Landesebene folgen könne und in Abhängigkeit dessen gestalte sich die Beratung in den Gremien der Stadt Jena.

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Info, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Jena // Theresa Ertel

Fotografik, Jenafotografx.de