Grüne Stadtratsfraktion hakt bei Lademöglichkeiten für Mehrfamilienhäuser nach

Für den Stadtrat im Juli setzt die Grüne Stadtratsfraktion die Ladenetz-Infrastruktur für Elektroautos auf die Tagesordnung. Eine entsprechende Kleine Anfrage hatte Dr. Matias Mieth bereits Ende Juni an die Stadtverwaltung gestellt.

„Aus rein ökologischen Gesichtspunkten ist kein Auto natürlich das beste Auto. Viele Jenaer und Jenaerinnen werden aber auch auf lange Sicht noch auf das eigene Auto angewiesen sein. Und das wird, so zeigt uns die Statistik, immer öfter auch ein E-Auto sein“, so Mieth.

„Der Umstieg auf das Elektroauto darf nicht nur einkommensstarken Haushalten vorbehalten bleiben. Wir setzen uns für eine Verkehrswende hin zu klimaneutraler und umweltfreundlicher Mobilität ein. Die funktioniert aber nur, wenn ein Großteil der Bevölkerung auch mitmachen kann“, sagt Heiko Knopf, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Jenaer Stadtrat und Direktkandidat für den Bundestag im hiesigen Wahlkreis.

Öffentliche Ladesäulen

Mieth ergänzt: „Wer im Besitz eines Eigenheims ist, kann das E-Auto einfach an der heimischen, nachgerüsteten Steckdose aufladen. Viele Bürger*innen haben diese Möglichkeit nicht und entschließen sich vielleicht auch deswegen dazu, weiterhin ein Verbrenner-Auto zu fahren. Damit dieser Entschluss zukünftig anders ausfallen kann, braucht es mehr öffentliche Ladestationen.“

Jena investiert bereits im ÖPNV in die E-Mobilität und sollte diesen Weg auch für den übrigen Straßenverkehr weitergehen. Wo immer wir können, müssen wir Verunsicherung in der Bevölkerung entgegensteuern und Hürden abbauen“, schließt Knopf.

Mehr öffentliche Ladestationen in Wohngebieten, Symbolfoto Pixabay
Mehr öffentliche Ladestationen in Wohngebieten, Symbolfoto Pixabay

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Info, Katrin Hildebrand // Grüne Jena
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