Partnerschaft nach Nordamerika vertiefen

 „Kanada mit fünf und die USA mit 20 Partnerschaftsverträgen gehören zu unseren wichtigsten Kooperationen weltweit. Der akademische Austausch mit diesen Partnern ist essenziell, um neue Potenziale in Forschung und Lehre zu erschließen“, betont Dr. Claudia Hillinger, die Leiterin des Internationalen Büros der Universität. „Wir freuen uns deshalb, heute eine Delegation aus diesen Ländern an unserer Universität begrüßen zu können, um weitere Themen in der transatlantischen Zusammenarbeit zu erörtern“, sagte sie anlässlich des heutigen Besuchs einer hochrangigen 14-köpfigen Delegation an der Universität.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena hat Partner auf der ganzen Welt. 

Als erste größere Delegation „nach 1,5 Jahren pandemiebedingter Einschränkungen“ begrüßte Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal die Delegation sichtbar erfreut. Er unterstrich die Bedeutung internationaler Verbindungen und Perspektiven für die Wissenschaft an sich und die Jenaer Universität im Besonderen: „Die Leistungsfähigkeit, die Attraktivität und der Ruf einer Universität hängen wesentlich von ihren internationalen Netzwerken ab. Ich bin überzeugt: Wenn wir als Universität eine echte Spitzenforschungseinrichtung sein wollen, muss die Internationalisierung fast alle Aspekte unseres Handelns durchdringen. Internationalisierung ist keine Wahl, sondern eine Verpflichtung“, sagte der Präsident.

Nordamerika als wichtiger Wissenschaftsstandort spielt dabei eine große Rolle. 

Konkret ging es bei dem Treffen um die Sondierung gemeinsamer Interessen und Veranstaltungsformate, aber auch um potenzielle Forschungskooperationen und Technologietransfer. Die amerikanischen Gäste waren dabei besonders am Jenaer Exzellenz-Cluster und der -Graduiertenschule aus der Mikrobiologie interessiert. Sie besuchten außerdem die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek sowie das Abbe Center of Photonics und das Bioinstrumentezentrum auf dem Beutenberg.

Claudia Hillinger und Uni-Präsident Walter Rosenthal (v.l.) im Gespräch mit Mitgliedern der nordamerikanischen Delegation. (Foto: Jens Meyer/Universität Jena)
Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität, 2. v. re., und Dr. Claudia Hillinger, Leiterin des Internationales Büros der Universität, re., begrüßen eine Delegation von Wissenschaftlern aus den USA vor dem Universitätshauptgebäude an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 12.10.2021 in Jena. Die Wissenschaftler weilen auf Einladung des Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Jena. Foto: Jens Meyer/Universität Jena

Der Besuch in Jena erfolgte im Rahmen der Germany Today Tour 2021 des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

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Info, Axel Burchardt // UNI Jena 
Foto: Jens Meyer // UNI Jena